In diesem Jahr fand das Anangeln der Jugend in der Ems am Vohrener Stau statt. Da der Wasserstand oberhalb recht flach war, entschieden wir uns unterhalb zu fischen. Um acht Uhr durften wir zehn Jungangler begrüßen. Nachdem die Spielregeln geklärt waren, ging es für die Jungs direkt ans Wasser. Wer fertig war mit Aufbauen, durfte mit dem Angeln beginnen.
Unterstützt wurde ich von Willi, Roman und meinen Hund Diego. Wir unterhielten uns zwischenzeitlich über unsere Jugend. Was ist denn mit den Jungs los? Drei Kescher vergessen, zwei Eimer fehlten, drei ohne Maden, einer ohne Angel und über kleine Haken sprechen wir erst gar nicht. Stippfutter? Wofür? Waren wir früher auch so vergesslich? Oder hatten wir womöglich einfach mehr Bock zu angeln? Wahrscheinlich waren das einfach nur Anfangsschwierigkeiten. Ist ja auch das erste Vereinsangeln im Jahr.
Wer relativ nah am Stau saß, schien mit seinem Angelplatz glück gehabt zu haben. Je weiter man nach unten kam, desto schlechter wurden die Fänge. Immerhin konnten wir sechs Fänger verbuchen. Hauptsächlich kleinere Fische wie Rotaugen oder Ukeleien. Mit dem Wetter hatten wir eigentlich noch Glück, obwohl der Wind irgendwie unangenehm kalt war. Kurz vor Schluss fing es dann aber doch noch an zu regnen. Johann konnte sich den ersten Platz sichern und Egor bekam für einen etwas besseren Döbel den Sonderpreis.
Ich freu mich schon auf das nächste Angeln und ich werde vorsichtshalber einiges in Reserve einpacken ;-)
Euer Jugendleiter
Lars Müller
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