Die Emsstrecke des KFV

Die Ems an der Hesselmündung

Die Ems im Einzugsbereich Warendorf gehört vom Gewässertyp zur Barben / Brassenregion. Sie ist unser größtes Fliessgewässer und beherbergt eine große Artenvielfalt an Fischen. Die meisten heimischen Fischarten sind vertreten wobei der sehr gute Barsch- und Hechtbestand hervorzuheben ist.

Zwischen 1940 und 1960 wurde das Gewässer in verschiedenen Teilabschnitten ausgebaut und begradigt. Mitten in Warendorf wird das Gefälle der Ems von einem großen Wehr beeinflusst. Von diesem Wehr aus unterscheiden wir zwischen der Ems oberhalb von Warendorf und der Ems unterhalb von Warendorf. Oberhalb ist die Ems durch Stauhaltung geregelt. Somit ist ihr Wasserstand relativ konstant und die Fliessgeschwindigkeit meistens recht gering. Die Ems unterhalb hat keine Stauwehre sondern Grundwehre. Durch die höhere Fliessgeschwindigkeit und die damit verbundene Tiefenerosion ist die Ems schmaler und schneller fließend.

Unsere Angelstrecke „Ems oberhalb“ beginnt an der Kreisgrenze Gütersloh / Warendorf bei der Straßenbrücke Neumühle (Neumühler Stau). Fluss abwärts geht sie weiter zum Vohrener Stau und danach bis zur Fußgängerbrücke beim Freibad in der Stadt Warendorf. Die Angelstrecke „Ems unterhalb“ beginnt am großen Stauwehr in der Stadt, mit dem Emskolk, früher auch Mühlenkolk genannt. Die Strecke geht weiter durch die Bauerschaften, vorbei an der Hesselmündung, bis zur Straßenbrücke in Warendorf-Einen.

Unsere Emsstrecke ist insgesamt ca. 16 km lang. Die Breite des Gewässers variiert zwischen ca. 25 m (oberhalb) und ca. 12 m unterhalb. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei 1,5 m bis 2,5 m, kann aber an einzelnen Stellen (Kolke) bis zu 6m tief sein.


Weitere Bilder der Ems

Die Ems am Lohwall        Emskolk in Warendorf